
Die Dänischen Staatsbahnen DSB entwickelten mit dem Deutschen Lokhersteller Henschel die 1’C-Schlepptenderlok Class D. Insgesamt 100 Exemplare der Nassdampf-Güterzuglok verließen zwischen1902 und 1922 die Werkshallen. Die 430 kW starken Dreikuppler erreichten eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Nach guten Erfahrungen mit den in Heißdampftechnik bzw. mit größeren Kesseln ausgelieferten Loks der 2. und 3. Bauserie entschied die DSB alle Loks der 1. Serie auf Heißdampftechnik umzubauen. mehr…

Als Ende der 1990er-Jahre die DB AG ihre Triebfahrzeug-Baureihen den neu eingeführten Geschäftsbereichen DB Regio, DB Fernverkehr und DB Cargo zuteilte, schlug man die mit Dampfheizung ausgestatteten 215 DB Regio zu. Während DB Regio nur wenige 215 benötigte, DB Cargo aber Bedarf zum Ersatz vieler zur Hauptuntersuchung anstehenden 216 hatte, beschloss man, bei Regio überzählige 215 an DB Cargo zu verkaufen und durch Ausbau des Heizkessels und Einbau eines Vorwärmgerätes für weitere Jahre im mehr…

Die 215 011-070 sowie 215 091-150 waren ab Werk mit 1900 PS starken Motoren MTU MB 16V 652 TB10 ausgerüstet. Die Maschinen heizten ihre Züge mit Dampf, den ein Dampfkessel des Typs OK 4610 von Hagenuk (Lizenzbau Vapor Heating) erzeugte. Während der Kessel im Betrieb nur dezent faucht, dringt beim Abschalten ein charakteristisches mehrfaches Patschen ans Ohr. Da die meisten Personenwagen-Typen der DB sowohl mit Dampf- als auch mit elektrischer Zugheizung ausgerüstet waren, konnten die 215 auch mehr…

Für den 1956 ins Leben gerufenen internationalen TEE-Verkehr beschaffte die Deutsche Bundesbahn DB ab 1957 insgesamt 19 Triebköpfe. Zwischen jeweils zwei der Triebköpfe reihte man zunächst fünf Mittelwagen ein. Neben Abteil- und Großraum-Sitzwagen gab es auch jeweils einen Wagen mit Küche und Speiseraum und einen mit Speiseraum und Bar. Scharfenberg-Kupplungen verbanden die Fahrzeuge untereinander. Den Antrieb besorgte pro Triebkopf ein 12-Zylinder-Viertakt-Dieselmotor. Wie in der technisch eng mehr…

Die 215 001 – 010 sowie 215 071 – 093 waren ab Werk mit 2500 PS starken Motoren MTU 12V 956 TB10 ausgerüstet. Die Maschinen heizten ihre Züge mit Dampf, den ein Dampfkessel des Typs OK 4616 von Hagenuk (Lizenzbau Vapor Heating) erzeugte. Während der Kessel im Betrieb nur dezent faucht, dringt beim Abschalten ein charakteristisches mehrfaches Patschen ans Ohr. Da die meisten Personenwagen-Typen der DB sowohl mit Dampf- als auch mit elektrischer Zugheizung ausgerüstet waren, konnten die 215 auch mehr…

Ab 1960 beschaffte die British Rail 16 dieselmechanische Triebwagen für Nebenstrecken. Die 300 PS starken Vierachser erreichten eine Höchstgeschwindigkeit von 113 km/h und wiesen an beiden Enden einen Führerstand auf. Auf manchen der vorwiegend im Westen Englands liegenden Strecken kuppelte man die Triebwagen mit einem Steuerwagen. Von diesen beschaffte die BR aber nur zehn Exemplare. Erst nach 57 Betriebsjahren quittierte der letzte der von Eisenbahnfreunden Bubblecar genannten Triebwagen den mehr…

Die ab 1952 in zehn Exemplaren beschaffte V80 war die Mutter aller dieselhydraulischen Strecken-Dieselloks der Deutschen Bundesbahn (DB). Die 100 km/h Loks waren für den leichten Strecken- und schweren Rangierdienst vorgesehen und dienten als Erprobungsträge für hydrodynamische Getriebe, Gelenkwellenantriebe und Dieselmotoren. Ergebnisse der Versuche gingen in die Entwicklung der Baureihen V100, V200 und V160 ein. Als Dieselmotoren kamen zwei jeweils 800 PS starke Motoren von Mercedes Benz und mehr…

Um im internationalen Markt für schwere Güterzug-Dieselloks Fuß zu fassen, entwickelte ADtranz mit Partner General Electric GE 1996 die sechsachsige dieselelektrische DE-AC 33C. Der auf den griffigen Namen Blue Tiger getaufte Prototyp wurde unter anderen von der DB getestet. Einem Auftrag über 30 Exemplare für Pakistan und 20 für Malaysia folgten zehn verbesserte Loks für mehrere Deutsche Privatbahnen. Der Dieselmotor GE 7FDL 12 EFI leistet 2460 kW bei 1050 1/min und erzeugt die Energie für die mehr…

1904 setzte der Bundesrat des Deutschen Reiches die erste Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung in Kraft, die Schnellzüge mit 44 Achsen erlaubte, wenn der Zug aus vierachsigen Wagen bestand, 52 Achsen waren beim Einstellen sechsachsiger Wagen erlaubt. Gleichzeitig schuf man mehr umsteigefreie Verbindungen, durch den Betrieb von Kurswagen. Die Grundgeschwindigkeit von Schnellzügen sollte von 85 auf 90 km/h steigen. Da selbst damals noch neue Zweizylinder-Schnellzugloks im Betrieb an ihre Grenzen mehr…

Zur Beförderung schneller und schwerer Reise und Güterzüge auf elektrifizierten Hauptbahnen entwickelte die Deutsche Reichsbahn DR in den frühen 1970er-Jahren die Baureihe 250. Mit der Leistung von 5400 kW waren die 273 zwischen 1974 und 1984 gebauten Sechsachser die stärksten Elloks der DR. Mit 125 km/h konnten die 250 sogar Schnellzüge befördern, da die maximal mögliche Streckengeschwindigkeit in der DDR bei 120 km/h lag. Die bei der DB als Baureihe 155 eingereihten Loks sollten eigentlich ab mehr…