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Als Weiterentwicklung der Planet-Bauart fand mit der „Adler“ getauften Lok 1835 die erste Lok für die bayerische Ludwigs-Eisenbahn-Gesellschaft (Strecke Nürnberg – Fürth) den Weg nach Deutschland. Die 1A1-Lok aus der Fabrik von Robert Louis Stephenson wies an der angetriebenen Mittelachse keine Spurkränze auf, um die Belastungen der Kuppelstangen im starren Fahrwerk zu vermeiden. Mit der für heutige Verhältnisse milden Leistung von 41 PS erreichte die Lok immerhin 65 km/h. Die als erste mehr…
Zwischen 1913 und 1917 beschaffte die staatliche französische Bahngesellschaft ÉTAT 340 Exemplare der 1’D-Schlepptenderlok 140 C. Nach Beginn des Ersten Weltkrieges vergab man die Fertigung an Britische Hersteller. Eine dritte Bauserie von 70 Maschinen wurde für die Beförderung von Zügen der französischen Artillerie geordert und nach dem Ersten Weltkrieg zu gleichen Teilen an die französische Ostbahn EST und die PLM verkauft. Die für den Güterzugdienst vorgesehenen Loks leisteten 1210 PS und mehr…
Nach dem Ersten Weltkrieg erhielt die französische ETAT 16 Exemplare des bayerischen Schnellzuglokomotiv-Typs S3/6. Man reihte die Vierzylinderloks als 3-231 A981-996 ein. Die im Südwesten Frankreichs eingesetzten 1770 PS starken und 120 km/h schnellen Dreikuppler bewährten sich sehr gut vor Schnell- und Personenzügen. Im Zweiten Weltkrieg fuhr die Deutsche Besatzungsmacht die Loks nach Süddeutschland ab und gab sie schrottreif nach dem Krieg zurück. Da sich eine betriebsfähige Aufarbeitung mehr…
1911 bis 1923 beschaffte die französische Paris-Orleans-Bahn PO 190 Exemplare der 1’D1‘-Tenderlok 141 T, die nach der Verstaatlichung der Bahngesellschaft bei den SNCF als 4-141 TA geführt wurde. Die 70 km/h schnellen Zweizylinder-Loks wurden vorwiegend auf Mittelgebirgsstrecken des Massif Central, aber auch im Vorortverkehr von Paris eingesetzt. Die letzten Exemplare mussten erst 1970 den Dienst quittieren.
1973 erhielt die Deutsche Bundesbahn DB drei elektrische Triebzüge für den Inter-City-Schnellverkehr. Alle 16 Achsen des Vierteilers waren angetrieben. Wie zur Entstehungszeit üblich, führten die Züge nur Wagen der Ersten Klasse. Wegen der geringen Stückzahl verbaute man diverse Baugruppen des damals bereits bewährten S-Bahn-Triebzuges ET 420, was bei Verschleißteilen eine einigermaßen gesicherte Ersatzteilbevorratung ermöglichte. Die markante Formgebung der Stirnseiten mit den aufgesetzten mehr…
Basierend auf dem Typ Light Mikado der United States Railroad Administration USRA lieferten mehrere amerikanische Hersteller ab 1945 insgesamt 1323 Exemplare der Baureihe 141 R an die Französischen Staatsbahnen SNCF. Die robusten Zweizylinder-Lokomotiven bewährten sich und wurden dank der Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h schnellen Vierkuppler vor Personen- und Güterzügen eingesetzt. Das letzte Exemplar schied erst 1974 aus dem Regeldienst aus.
F4: Kohle schaufeln / Ölbrenner wählbar mit mehr…
Zur Beförderung des berühmten Henschel-Wegmann-Zuges beschaffte die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft DRG 1935 die stromlinienverkleidete 61 001. Die Zweizylinder-Lok leistete 1450 PS und erreichte 175 km/h. Nach dem Zweiten Weltkrieg verblieb das Einzelstück bei der DB, die sie nach Demontage der Triebwerkverkleidung vor Schnellzügen einsetzte, bevor sie 1951 einen Schaden erlitt. Da die DB eine Instandsetzung der Lok nicht mehr finanzieren wollte, stellte man die Maschine 1952 außer Dienst, mehr…
Die Deutsche Reichsbahn DR verfügte nach dem Zweiten Weltkrieg über 65 Loks der Baureihe 01. Ende der 1950er-Jahre nahm die DR die unverzichtbare 01 in ihr Rekonstruktionsprogramm auf und stattete ab 1961 insgesamt 35 Maschinen mit neuen Kesseln, neuen Pumpen und größtenteils auch neuen Zylindern aus. Ein Großteil der 2240 PS starken und 130 km/h schnellen 01.5 erhielt bis 1966 auch eine Ölhauptfeuerung, womit die leistungsfähigen und zuverlässigen Dreikuppler auch beim Personal sehr beliebt mehr…
Die britische Great Western Railway GWR beschaffte ab 1908 mehrere Serien eines allgemein als Large Prairie (Achsfolge 2-6-2) bezeichneten Tenderloktyps. Den Abschluss bildeten die zwischen 1934 und 1949 gebauten 4100-4179. Die vorwärts und rückwärts gleich schnellen Dreikuppler wurden bevorzugt vor Vorortzügen eingesetzt, bewährten sich aber auch vor leichten Güterzügen. Die letzten der 1039 PS starken und 120 km/h schnellen Zweizylinder-Heißdampfloks wurden zwar bereits bis 1965 abgestellt, mehr…
Die Schnellzug-Tenderlok der Baureihe 62 zählte zum Einheitslokprogramm der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft (DRG). Die 1680 PS starke Zweizylinderlok wurde für den Dienst auf kurzen Hauptstrecken konzipiert, auf denen man zugunsten kurzer Wendezeiten auf das Drehen der Loks in den Endbahnhöfen verzichten wollte. Der Treibraddurchmesser von 1750 mm war ein guter Kompromiss für eine gute Beschleunigung und der Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Die 15 Loks bewährten sich zu DRG-Zeiten mehr…